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Abschlussbericht zweites Semester

Sonntag, September 16th, 2007

roboter_marvin2.jpgNun sind schon fast 6 Monate seid dem letzen richtigen Eintrag vergangen. Daher möchte ich mich auch wieder mal zu Wort melden.

Mein zweites Semester verlief recht problemlos und bis auf eine falsch angemeldete Prüfung auch recht erfreulich. Dank diesem Patzer darf ich eine Klausur jetzt noch Mitte Oktober nachschreiben. Außerdem wartet mit der Privatrecht Klausur am 28.9 noch ein gutes Stück Arbeit auf mich. Doch die bestandenen Klausuren QM (Quantitative Methoden), Physik und vor allem Mechanik (... ist was für Roboter und nicht für Studenten) waren Grund genug zum Feiern. Besonders dann, wenn man = ich glaubt durchgefallen zu sein. Das ich dann und wann mal am DFS (Deniz-Fehleinschätzungs-Syndrom) leide ist unter Freunden ja bekannt angeblich bekannt. :-)

Dazu eine kleine Geschichte zur Physik Klausur: Im Regelfall wird diese Klausur erst im dritten Semester geschrieben, so dass in diesem Semester weder Vorlesung noch Übung auf dem Lehrplan standen. (Klausur wird trotzdem halbjährlich angeboten) Dennoch war ich zuversichtlich, dass ich mit einer guten einwöchigen Vorbereitung und dem Vorwissen aus dem Physik LK auch ohne Vorlesung und Übung gute Chancen habe dürfte die Klausur zu bestehen. Dumm ist nur, wenn man sich so um 4 Tage im Klausurtermin vertut und man rein zufällig erfährt, dass die Prüfung am nächsten Tag ansteht. Auf gut Glück und mit positiver Selbsteinschätzung habe ich es trotzdem mal gewagt in die Klausur zu gehen und habe glücklicherweise bestanden. Das wäre dann wohl der Beweis dafür, dass ich doch nicht am DFS leide. :-)

Trotz einem guten Endergebnis lief es im Semester gewohnt chaotisch. Mi t den geplanten Vorsätzen zum 2. Semester verlief es genau so wie es sich im Allgemeinen mit den Vorsätzen verhält: Regelmäßiger Sport, frühes Schlafen, frühzeitiges Vorbereiten und Lernen fehl am Platz. War ja nicht anders zu Erwarten. :-)

Soviel von mir zum Saisonende.

Bis Bald,

dk

p.s.: Berichtet doch mal über eure Erfahrungen

„Aachen hier bin ich!“

Donnerstag, November 2nd, 2006

Seid nun mehr 2,5 Wochen lebe und studiere ich in Aachen. Mit dem Leben funktioniert es bis her ganz gut, mit dem Studium auch größten Teils.

Nur zu Info, auch ich habe mich nach langem hin und her endlich für einen Studiengang entschieden. Ob die Entscheidung endgültig ist, spielt für mich vorerst keine Rolle, denn das primäre Ziel sollte sein die ersten Klausuren zu bestehen :). (So sollte es zumindest sein)

Mein Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen in der Fachrichtung Maschinenbau beinhaltet neben technisch- und mathematischen Veranstaltungen, auch Vorlesungen in BWL, Rechnungswesen, Buchführung usw.… Da aber bisher Mechanik und vor allem Mathe die meiste Zeit schluckt, sind die WiWi Fächer bisher zu kurz gekommen. Mein Lieblingsfach ist derzeit, wer hätte es geglaubt, Informatik.

Ansonsten fühle ich mich in Aachen eigentlich recht wohl, auch wenn ich natürlich lieber Zuhause studieren würde. Meine Wohnung habe ich zum Glück komplett eingerichtet inkl. Dekoration. Eine nähere Besichtigung meiner historischen Fotowand gibt es kostenlos; einfach vorbei kommen und klingeln. : -)

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Weiterhin gilt natürlich, bei Mama war es schöner! Denn sich die Klamotten auf die Woche aufteilen, regelmäßig Einkaufen gehen, Saugen, Putzen, Spülen und vor allem Kochen, gehörten vorher eher weniger zu meinem Tagesablauf. :D Ganz toll ist auch, dass man, wenn man für sich selber Einkaufen geht, natürlich nur die Sachen kauft, die einem am besten Schmecken. Das wiederum drückt schön auf die Waage. :D

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Sieht lecker aus, ist es auch! (Dass es ein Schnell-Koch-Gericht ist verrate ich natürlich nicht)

Über einen Termin für eine Einweihungs-Wiederseh-Party werde ich mir so schnell wie möglich Gedanken machen und euch rechzeitig Bescheid sagen.

Bis bald,
dk

Aachen ich komme!

Samstag, Oktober 7th, 2006

­Ja, auch ich habe nach einigem Suchen eine etwas nicht allzu zentral gelegene Wohnung in der Stadt Aachen gefunden, welche ich inzwischen auch bezogen habe. Sie befindet sich ca. 1 km vor der holländischen Grenze. Das Uniklinikum, ehmm ich meine Atomkraftähnliche Monstergebäude liegt ca. 250m weiter nord-westlich. Um zur Uni zu kommen, werde ich wohl meine 20-25min mit dem Bus brauchen, mit dem Fahrrad hingegen sollten rund 15 Minuten reichen.

Eingerichtet habe ich meine Wohnung dank meinen Eltern, meiner Freundin, dank Cengiz, meiner Oma in recht kurzer Zeit. Das einzige was mich jetzt noch stört ist die Lautstärke meines alten blubbernden Kühlschranks, der ja direkt in meinem Zimmer steht und insbesondere die Tatsache, dass ich noch keinen Internet-Anschluss habe.

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Einkaufen und Essen kann man hier hervorragend, somit ist auch das zwischenzeitliche Vorhaben DAiA (Deniz Abnehmen in Aachen) auf Eis gelegt. Im Umkreis von 2km findet man das Kaufland, Lidl, Aldi, Hit und eine Vielzahl von Restaurants. Verlässt man das Zimmer muss man keine 100 Meter gehen bis man eine Pizzeria entdeckt.

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Die Distanz nach Aachen lässt sich mit dem Studententicket, was jedoch nur bis bzw. ab Köln Hbf gilt, leicht überwinden. Aber nur mit dem Auto macht das Fahren dank teilweise “freigegebener” Autobahn erst richtig spaß. Diesen Spaß nehmen kann einem nur das nächste Klingeln der Tankstellenkasse.

Die erste Vorlesung beginnt am 16.10, hoffentlich hört es da mit dem Spaß nicht abrupt auf. :) Die letzte Woche vor Studienbeginn werde ich mich noch in Troisdorf aufhalten, weil hier erstens noch einiges an Arbeit auf mich wartet und ich mich zweitens ohne Internet-Anschluss weitgehend von Menschheit und Zivilisation abgeschnitten fühle.

Auch der Besuch von Tobias in den letzten zwei Tagen zeigte uns, wie hilflos man sein kann, wenn man sonst jegliche Informationen aus dem Internet bezieht (ohne Google, ohne map24, ohne Google Earth, ohne Wikipedia usw., ohne Landkarte, ohne Touristenguide, ohne Stadtführer ist der Informationsfluss = 0).